Am Pfingstmontag zogen wieder Kinder mit einem geschmückten Handwagen durch den Ort. Blumen und Laubäste waren Unterschlupf für den „Quack“.

„Quack, quack, quack – siwwe Eijer sinn geback – siwwe gerot, siwwe gebrot – gib os Eier orrer Speck – eher gehn mer net vor de Hausdeer weg.“ Eine kleine Rasselbande aus der Dorfjugend schmettert den Spruch. Voller Inbrunst sind die Kinder bei der Sache. Seit Tagen haben sie dem „Quack-Ereignis“ förmlich entgegen gefiebert, waren Blumen sammeln gegangen und hatte zusammen mit ihren Eltern den Wagen für den Quack herausgeputzt.

Keine Haustür wurde ausgelassen, überall wurden die Kinder mit großer Freude aufgenommen. Eine kleine Gabe gab es auf jeden Fall. Mal etwas für die Kasse oder den Korb mit Süßigkeiten. Und so mancher der Spender erinnerte sich dabei an die eigene Kinder- und Jugendzeit, als der „Quack“ an Pfingstmontag  durch den Ort gezogen wurde, wie es ein alter Dorfbrauch will.

Im Anschluss werden dann die eingenommenen Gaben unter den beteiligten Kindern verteilt und die Eier gebraten.

Wollen wir hoffen, dass es die Tradition des Pfingstquacks noch lange in Eckersweiler gibt. (bo)